Demokratisches Zeichnen in Berlin


Draftsmen's Congress - St. Elisabeth-Kirche, Berlin

Die Wände einer säkularisierten Kirche dienen als leere Seiten, auf denen soziale Themen in Worten und Zeichnungen beleuchtet werden. Diese Idee stammt von dem polnischen Künstler Pawel Althamer und trägt den Namen Draftsmen's Congress. Die Installation ist Teil der 7. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst, die sich in diesem Jahr mit der Verbindung zwischen Kunst und Politik beschäftigt.

Bleistift, Kohle, Farbe und Pinsel: Es gibt keine Regeln, es kommt alleine auf die Ehrlichkeit der Idee an. Der Draftsmen's Congress läuft während der gesamten Biennale und wächst jeden Tag um weitere Zeichnungen. Verschiedene Sonderveranstaltungen werden vom Künstler selbst geleitet. Eine davon wurde für Moleskine organisiert und bietet ein Forum, auf dem Künstler und Öffentlichkeit mithilfe von Zeichnungen über die großen Konflikte, die die Welt in der letzten Dekade erlebt hat, diskutieren.

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Dasselbe offene Plattformkonzept findet sich bei der Moleskine-Sonderedition, gestaltet von Pawel Althamer: ein schwarzes Notizbuch mit einer weißen Siebdruckfläche auf dem Einband, die wie eine leere Seite wirkt. Einige dieser Notizbücher werden vom Künstler mit Zeichnungen versehen und im offiziellen Buchladen der Biennale verkauft.

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Weitere Informationen zur Berlin Biennale finden Sie hier.

Draftsman's Congress
7. Berlin Biennale
27. April bis 1. Juli
St. Elisabeth-Kirche, Berlin-Mitte
Berlin

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