Displacement von Giada Ripa


Displacement
Das englische Wort „ Displacement" hat ein breites Bedeutungsspektrum, von erzwungener Migration bis ein Verdrängungskonzept bei Freud, und es bildet das zentrale Thema der Fotografien von Giada Ripa. Sie zeigen Orte und Menschen in China, Georgien, Aserbaidschan, Kasachstan und Tadschikistan und sind nunmehr in einem Moleskine-Notizbuch mit festem Einband zu finden.
 
Karge Landschaften, ausgedehnte Flächen in ländlichen Räumen, urbaner Zerfall. Gesichter, die von einem entbehrungsreichen Dasein zeugen, vor Leben sprühende Augenpaare, die in die Kamera blicken. Eine Frau bringt ihr Schaf zum sonntäglichen Viehmarkt in Kaxgar, Hochzeitsszenen in Almaty, ein Kirgise reitet auf die chinesische Grenze zu. Die Motive wechseln zwischen einem Zugehörigkeitsgefühl und Ausgeschlossensein, Unbehagen und Geborgenheit, Verlust und Gewinn. Mit der Dokumentation dieser Szenen fängt Giada die Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern ein, stellt die Identität derer wieder her, die ihren Platz verloren haben und schafft sich damit ihre eigene Existenz.
Displacement  Displacement  Displacement
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Die Bilder im Moleskine-Notizbuch von verlassenen Straßen, Gebirgszügen, uighurischen Männern und kasachischen Frauen bilden ein Kaleidoskop der Erfahrungen, darunter auch die von Giada selbst. Wenngleich Identität weithin als vergänglich gilt, kann sie in diesem Buch doch auf Papier gebannt werden.
 
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