Die Zukunft der Handschrift: Ecriture Infinie (Infinite Writing)


Ecriture Infinie Moleskine

Schauen Sie sich um. Auf der Tafel vor einem Restaurant ist die Speisekarte in Kreide angeschrieben. Jemand hat eine politische Botschaft auf eine Hauswand gekritzelt. Ein Name, auf die Haut tätowiert. Ein Zeigefinger auf einem Tablet. So begegnet einem heute lebendige Handschrift.
 
Die 3500 Jahre alte Erfindung bringt nunmehr neue Mischformen zwischen analog und digital hervor. Wir sammeln die Spuren, die handschriftlich auf Wänden, Bildschirmen und Papier hinterlassen wurden, in einer digitalen Galerie, zu der jeder beitragen kann. Die „Ausstellungsstücke" feiern die Handschrift in all ihren Formen – und in Pixelform noch wirkungsvoller.
 
Ecriture Infinie Moleskine
 
Die Galerie gehört zu dem Kunstprojekt Ecriture Infinie (Infinite Writing) von Bili Bidjocka, das von Simon Njami kuratiert wird und aus acht riesigen, nahezu heiligen, Buchbänden besteht, die um die Welt reisen, um handschriftliche Zeichen zu sammeln. Wenn sie voll sind, werden die Bücher in Leinen eingeschlagen und wie Zeitkapseln an einem geheimen Ort versteckt. Gelingt es ihren Entdeckern in ferner Zukunft, sie zu entziffern?
 
Moleskine begleitet in Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation lettera27 die Reise des achten Bandes um die Welt. Die jüngste Station ist Berlin anlässlich des 13. Internationalen Literaturfestivals.
 
Beteiligen Sie sich an der Konversation: Teilen Sie Ihre Gedanken zur Zukunft der Handschrift unter #ishandwritingstillalive mit uns, und laden Sie Ihren Beitrag zur Online-Galerie hoch.

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